Mitglieder Übersicht

Hier haben wir stellvertretend für alle Mitglieder einige unserer Kollegen in einem Kurzprofil vorgestellt. Sollte sich ein Mitglied hier auch wiederfinden wollen, dann schickt Eure Vita und ein aktuelles Foto von Euch an office@ebd934ad0e81406fba32b633c2982c86chefheads.de

von A bis Z

Antoniewicz Heiko - Deutschlands Molekulator


Dieser Mann ist derzeit in aller Munde. Denn er hat eines der besten Kochbücher geschrieben, das im Moment auf dem Markt ist: "Fingerfood. Die Krönung der kulinarischen Kunst." Heiko Antoniewicz arbeitet als Berater, leitet Seminare und hilft anderen, besser zu werden. Er ist mit allen progressiven Kochtechniken vertraut, beherrscht sie und verfügt über das Talent, dieses Wissen auf sympathische Art weiter zu vermitteln. Seine Kochshows sind spektakulär und er begeistert die Massen mit seiner Freundlichkeit und seinem Können.
Darüber hinaus ist er natürlich ein begnadeter Koch, ein Sternekoch. Der Stern wurde ihm 2001 für sein Restaurant "Art Manger" verliehen. Sein Können hat Heiko außerdem in vielen Wettbewerben unter Beweis gestellt. Unter anderem war er Koch des Jahres, Deutscher Lachsmeister, Sieger der Noilly Prat Trophy und schon während seiner Ausbildung "Stadtmeister der Köche" in Dortmund.
In der immer populärer werdenden Molekularküche sucht er stets nach neuen Möglichkeiten. Bei der "Molecular Mixology" nutzt er Techniken dieser Küche um Drinks und Cocktails in Form von Gel, Schaum oder Kügelchen zu kreieren. Wir sind sicher, dass Heiko auch in Zukunft noch einiges Neues zu bieten haben wird.


Brockel Herbert - Sternekoch aus Leidenschaft


Herbert Brockel gehört zu den Menschen, die Ihren Beruf als „Berufung“ verstehen und ihn daher mit entsprechender Leidenschaft ausüben. Seine unglaublich kreative Küche verbindet die große Tradition der französischen Haute Cuisine mit den Vorzügen und Besonderheiten der neu-deutschen Küche.
Immer neue, faszinierende Geschmackserlebnisse führten so auch dazu, dass er bereits im Jahr 1999 mit einem Michelin Stern ausgezeichnet wurde. Zahlreiche Honorationen folgten.
Herbert Brockel wurde 1965 in Vlatten in der Eifel geboren. Der zweifache Vater hat sein Handwerk im Hotel „Der Seehof“ gelernt und seine Kochkunst durch verschiedene Stationen in renommierten Sterneküchen erweitert.


Fischbach Norbert


Alex Kapranos von der britischen Pop-Gruppe „Franz Ferdinand" arbeitete als Koch, bevor er zum Star in Europa wurde. Kreativität hat viele Disziplinen! Auch ich habe in höchst unterschiedlichen Disziplinen mein Können unter Beweis gestellt. In meinem ersten Berufsabschnitt arbeitete ich viele Jahre höchst erfolgreich als Chef-Patissier u. a. zusammen mit den Sterneköchen Hans-Peter Wodarz (ehem. Restaurant Ente vom Lehel), Hans Haas (heute Restaurant Tantris) und mit Hans Decker an seiner Patisserieschule. Es war ein Beruf, der die Familientradition aufgriff.
Ein Event in Moskau mit Fotograf Helmut Newton in 1990 hat mich nachhaltig beeindruckt. Für mich stand fest, „das will ich auch!" Gerade mal 24 Jahre alt, ich hatte den Abschluss als Meister der Handwerkskammer Köln in der Tasche, wechselte ich ins Schloss Reinhartshausen, arbeite dort 3 Jahre zusammen mit Joachim Wissler, um später endgültig als Projektmanager in eine Frankfurter Event-Agentur zu wechseln und mich im Anschluss selbständig zu machen.

Heute bin ich vor allem kreativer Impulsgeber, Inhaber und geschäftsführend verantwortlich für MEC2 GmbH, einer Gesellschaft für Raum- und Produktgestaltung. Anstelle Michelin-Sternen erhielt ich nun internationale Designpreise. Die gab es dann gleich dutzendfach, darunter bereits zwei Nominierungen zum Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. Mein logistisches Know-how, meine hohe Gestaltungskreativität und mein Wille nach Perfektion nutze ich nun um neue Produkte zu entwickeln, die nicht nur funktional sind, sondern auch schön anzusehen. So zum Beispiel das modulare Möbel livecookintable® mit neuartiger, patentierter Küchentechnik und hohem Designwert.

http://www.livecookingtable.com/

 


Jaumann Thomas - Jaumanns Kochplatz


Über Thomas Jaumann:
Seine Lehre absolvierte Thomas Jaumann in Nassau an der Lahn, schloss mit Auszeichnung ab und ging anschließend nach Spanien. Es sollte ein langer Weg durch viele Küchen der Welt werden, bis ganz nach oben in die Spitzengastronomie schaffte es der Bendorfer.
Seine letzte Station: Küchendirektor der Dinner-Show von Jamie Oliver. Doch zurück zu den Anfängen: Sternekoch Hans Peter Wodarz holte ihn Mitte der achtziger Jahre in die "Ente vom Lehel", damals eine feste Größe in den TOP 10 der deutschen Restaurants. Als Wodarz Deutschlands erste Dinner-Show "Panem et Circenses" gründete, folgte ihm Thomas Jaumann und schaffte das Kunststück, Spitzengastronomie und Dinner-Show so zu vereinen, dass die Qualität des Essens immer auf Sterneniveau blieb. "Pomp, Duck and Circumstance" und weitere Stationen folgten, bis ihn ein Anruf ereilte, der sein Leben nachhaltig ändern sollte. „Jahrhundertkoch“ Eckart Witzigmann engagierte Thomas Jaumann für den Aufbau seines "Eckart Witzigmann Palazzo". Seitdem sind beide unzertrennbar, Jaumann nennt den „Jahrhundertkoch" der Chef, dieser wiederum revanchiert sich mit "mon géneral".


Kikillus David - Der Ambitionierte


Patron & Chef de Cuisine im Restaurant/ Bar/ Lounge Zin Zin, Düsseldorf / Deutschland (frisch ausgezeichnet als Tour de Menu Sieger der Kategorie Trüffel exclusiv & fein & Guide Michelin 2011)

Stationen:
Gourmetrestaurant “Sol y Vida”, Mallorca / Spanien (Guide Michelin)
Schlosshotel “Goldschmieding” Castrop Rauxel / Deutschland (2F Der Feinschmecker & Teamhotel des VFL-Bochum)
Gourmetrestaurant “Papageno” Konstanz / Deutschland (14 Punkte Gault Millau & Guide Michelin)
Restaurant “El Caballo Andaluz” Malaga / Spanien -Restaurant “Moderno” Mallorca Spanien (Beim Stuttgarter Promi-Italiener "Maurizio Olivieri" und Willi Weber-Freund)
5* Hotel “Weisses Rössel” Kitzbuehl / Austria
Auszeichnungen:
Gewinner Tour de Menu 2010/Düsseldorf
Eurotoques-Chefkoch
Maître Rôtisseur
Mitglied FC Ruhrgebiet
Gewinner Jeune Chef Award 2008 (Aufsteiger des Jahres)
Guide Michelin 2008/2009 Deutschland & 2009/2010 Spanien & Portugal
2 F Der Feinschmecker 05/2009
2 Löffel Aral Schlemmer Atlas
Gewinner “Baltic Culinary Star Cup” St. Petersburg / Russland 03/2009
2 Goldmedallien “Culinary World Cup” Luxemburg
Top 20 im Ruhrgebiet / Deutschland 2005 / 2006
Bronzemedaillie „Grosser Preis der Köche“ Hamburg / Deutschland
10.000 Euro „Spitzenköche für UNICEF“
TV-Auftritte:
VOX „Unter Volldampf“
TV Gusto „Echt Lecker“
WDR Regionalreport
ZDF - Fernsehgarten
Diverse Regionalreporte (ARD, ZDF, RTL)


Kremer Klaus


Küchenchef der legendären Queen Mary 2 und verantwortlich für 9 Restaurants.
Nach seiner Ausbildung zum Konditor und Koch folgten Stationen in Deutschland, Schweden und der Schweiz. 1988 zog es ihn zum ersten Mal auf ein Kreuzfahrtschiff und er heuerte bei der Reederei Cunard an, wo er konsequent seine Karriere verfolgte und 1990 erstmalig zum Küchenchef befördert wurde. 2002 übernahm er dann als erster Deutscher die Gesamtverantwortung über die Küche eines Fünf-Sterne-Traumschiffs.

An Bord der Luxusliner strebt zwar niemand nach Sternen, Kochlöffeln, -mützen oder Ähnlichem, gleichwohl gilt es jeden Tag ein äußerst verwöhntes, kundiges und geschmacksfreudiges Publikum zufriedenzustellen. Während seiner 14 Weltreisen hat Klaus Kremer seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt und darf sich deshalb mit Fug und Recht „weitestgereister Spitzenkoch der Welt“ nennen.


Kroll Alexander - Der Genuss-Besessene


Astrologisch gesehen sind die wichtigsten Eigenschaften eines Widders Mut, Unternehmungsgeist und Einsatzbereitschaft. Ein Widder ist voller Energie, aktiv, manchmal impulsiv. Er steht stets für Dynamik. Und seine imponierendsten Tugenden sind Tatkraft und Begeisterung.

Es ist diese Begeisterung, die Alexander Kroll ins Widder führt. In dieses kleine, sehr feine Spitzenhotel im ruhigen, bezaubernden Augustiner-Quartier inmitten der Züricher Altstadt, das Regula und Jan E. Brucker (Foto u. r.) mit Hingabe und Enthusiasmus leiten.
Formel-1-Verwöhner
In acht sorgfältig wiederhergestellten historischen Gebäuden laden die Bruckers ein, im Alten das Neue und im Neuen das Alte zu entdecken. 42 Zimmer und sieben Suiten, zum Teil mit privater Dachterrasse, Bankettsäle, Restaurants und die Bar – alle Räume sind individuell komponiert. Modernes Design vereint mit Zeugen vergangener Zeit.Dazu wunderbare lukullische Genüsse im Widder Restaurant, auch in der Wirtschaft Zur Schtund. Beide gehören seit Anfang 2009 zum Reich von Chefkoch Alexander Kroll.

Der gebürtige Berliner ist das Gegenteil eines stereotypen Gourmetkochs. Er ist ein Kulinarik-Besessener, Tüftler und Kenner. Zusammen mit seinem Küchen-Team lässt er seiner Leidenschaft für die Welt des Genusses freien Lauf. Nach dem Motto „Bewährtes mit Neuem ergänzen“ entstehen aufregende Kreationen. Die moderne mediterrane Küche vereint er innovativ mit regionalen Produkten.

Alexander Kroll hat sich in führenden Häusern Deutschlands, Österreichs und der Schweiz einen Namen gemacht. Zuletzt war er Executive Chef im Grand Hotel Zermatt und wechselte 2007 ins Carlton Hotel nach St. Moritz. Zudem verwöhnte er als Executive Chef der Formel 1 in Monaco die Gaumen von Schumi und Co.

Der 35-Jährige beherrscht seine Profession perfekt, egal ob es sich um die traditionell klassische Küche oder die fernöstliche Kochkultur handelt. Er sieht sich weder der einen noch der anderen Richtung verpflichtet. Kochkunst bedeutet für ihn, in der klassischen Küche verwurzelt zu bleiben und Traditionelles mit neuen Ideen zu würzen. Abwechslung ist ihm das höchste Gebot wenn es darum geht, seine Gäste zu verwöhnen.

Geschmack und Eleganz sind die Wahrzeichen vom Widder Restaurant by Alexander Kroll, das von Gault Millau mit 15 Punkten ausgezeichnet wurde. Seit Mai 2009 beweist Alexander Kroll als neuer Chefkoch seine Kochkünste im historischen Viertel Zürichs. Bisher verwöhnte er als Chefkoch der Formel 1 in Monaco die Gaumen von Schumi & Co., nun kredenzt er seine aromatischen Gerichte im eleganten Ambiente des Hotels Widder. "Die Verbindung von Tradition und Moderne" lautet Krolls Motto. Seine Wurzeln reichen zurück zur gehobenen Schweizer Küche, die er raffiniert mit mediterranen und asiatischen Anleihen verbindet.


Krupp Stefan


Stefan Krupp, der Küchenchef des Restaurants Weinkirche im Sanct Peter in Bad Neuenahr-Walporzheim, wurde 1965 geboren.
Sein Werdegang ist klassisch: Lehre, Bundeswehr, dazwischen vier Monate im Sanct Peter. Nach der Bundeswehrzeit mit Küchenerfahrung im Offiziersheim geht er zurück nach Walporzheim, wechselt nochmals kurz in einen anderen Betrieb und geht wieder zurück ins Sanct Peter.
Besonders in Erinnerung geblieben ist Krupp der Karneval 1990. Damals trennt sich Patron Hans-Joachim Brogsitter im Schnellgang vom damaligen Küchenchef. Von jetzt auf gleich sollte sich Krupp entscheiden, den Chefposten zu übernehmen. Er willigt ein, legt los und wird alsbald mit einem Stern ausgezeichnet.

Nur zu gern absolviert er Praktika etwa im Zwei-Sterne-Haus „Gala“ in Aachen oder beim Drei-Sterne-Koch Joachim Wissler im Vendome in Bensberg, um sich dort noch weiteren Schliff zu holen. Anfang des neuen Jahrtausends legt er noch mal eine Sanct-Peter-Pause ein, um 2003 zurückzukehren.


Langbauer Werner - Gourmet Vital


Seit mittlerweile über 20 Jahren befasse ich mich mit dem Thema "Gesunde Ernährung": Wie halte ich meinen Körper schlank, fit und gesund mit einer genussvollen Ernährung.
Am eigenen Beispiel praktiziere ich dieses Know-how in meinem täglichen Leben.

• Geboren und aufgewachsen am bayerischen Chiemsee Bis 1997 als Diplom-Ingenieur in einem Konzern weltweit tätig

• Ab 1998 Unternehmens-Aufbau (Premium-Tee & gesunde Ernährung)

Besuche in China, Kooperation mit der Universität von Shanghai für
Traditionelle Chinesische Medizin & Ernährung (TCM)
Diverse Ausbildungen bei verschiedenen Ernährungsexperten:
5-Elemente-Ernährungslehre, TCM, Japanische Makrobiotik, Ayurveda
• 7 Jahre TV-Präsenz, über 500 LIVE-Shows mit gesunder Ernährung, Spezial-Teesorten und Live-Kochen mit eigenem Sende-Format
• Seit 2006 Ernährungs-Seminare / Gastro- / Hotellerie-Coaching und Gesamtkonzepte für Firmen (Mitarbeiterschulungen, Kantine etc)
PHILOSOPHIE
Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper – und erst wer sich körperlich gesund und kraftvoll fühlt kann sein volles Potential entfalten. Unbestritten ist, dass sich das körperliche Wohlbefinden auf die Psyche auswirkt und dass die Ernährung hierbei eine zentrale Rolle spielt.
Auf höchst genussvolle Weise mit viel Humor und Leichtigkeit möchte ich gerne das Know-how unter die Menschen bringen, welches ich mir in über 20 Jahren angeeignet habe.
Die größte Freude ist es für mich wenn ich sehen darf, wie Menschen dadurch aufblühen, sich rundum wohler, gesünder und kraftvoller fühlen – und auch endlich ohne Diäten und ohne schlechtes Gewissen täglich nach Herzenslust genießen können.
Mit dem ersten Schritt fängt alles an…


Liefheith Martin


Der Raum, irgendwo zwischen Küche und Hinterausgang, ist spärlich beleuchtet, die Lüftung rauscht laut, ausser wenn das Licht ausgeht und das geschieht automatisch, alle drei Minuten. Dann steht einer der drei Köche vom runden Holztisch auf, bringt Licht und Lüftung wieder in Gang und setzt sich wieder hin. Die Küchenbrigade des Restaurants Mann und Co. hält gerade Kriegsrat. Küchenchef Martin Liefeith, Sous-Chef und Pâtissier Thomas Schumann «Schumi» und Entremetier Jan Pelikan haben so einiges vor sich. Nach drei Ruhetagen muss die gesamte Mise en place von null auf hundert gebracht werden. Einen Gardemanger haben sie nicht. Und damit das Ganze nicht zu einfach wird, hat Liefeith wieder einmal seine ohnehin umfangreiche, aus drei unterschiedlichen Kochstilen bestehende Karte umgeschrieben. Sechs Gänge sowie das aus 12 Komponenten zusammengesetzte 4-teilige Amuse-Bouche sind komplett neu. Am Abend haben zwanzig Gäste reserviert. Es wird ein langer Tag werden.
Liefeith rattert die Liste runter: Sauerteigbrot, Tomatenfocaccia, Purple Curry Butter, Brezel, Hummerbisque, Zitronengrasespuma, Hummer Wan Tan, Felchentatar, Saltimbocca vom Greyerzer Poulet, Ananasconfit, Zitronenravioli, Latwerde Rum Trüffel, Zimtblüten Crème brûlée, Tonkabohnenpraline und so weiter und so fort. Schumann und Pelikan schauen irgendwie unbeeindruckt über die Liste, nicken und verschwinden in die Küche.
Fünf Jahre ist es her, seit Liefeith in der Schweiz erstmals eine Küchenbühne betrat. In Interlaken, als Küchendirektor des Grand Hotels Beau Rivage, erhöhte er gleich am ersten Tag den Takt, kochte, einmal klassisch, einmal Freestyle, aber immer mit höchstmöglicher Schlagzahl; und zwar so gut, dass die Köche, nebenan, in den anderen Häusern, schnell einmal leer schluckten. Innert drei Jahren schraubte der Ostdeutsche aus Nordhausen das Küchenniveau im Beau Rivage von 13 auf 15 Punkte, 2008 zählte ihn der Gault Millau zu «einem der besten Köche des Berner Oberlandes».
Martin Liefeith drückt mir eine Kochjacke in die Hand und sagt: «Vergiss die Punkte und komm mit in die Küche, ich zeig dir um was es geht, in fünf Stunden wirst du wissen, wie ich koche.» Die Küche des Mann und Co. ist klein und eng, die schmalste Passage ist auf Hüfthöhe gefühlte dreissig Zentimeter breit. Alle arbeiten auf kleinstem Raum. «Schumi» bastelt an dem Teig für das Kürbisbrioche, Jan rüstet Gemüse für die Brühe und Liefeith tigert auf seinem Posten auf und ab, fährt seinen Puls so langsam auf Betriebstemperatur, rund 180 Schläge pro Minute sollten es sein.


Marhencke Ralf - Kreative leichte Feinschmeckerküche


Ralf Marhencke entwickelt seine Rezepte zunächst im Kopf, notiert sie dann auf einem Schmierzettel und speichert das fertige Werk schließlich auf dem PC. Sein Lieblingsgerät in der Küche ist der Pacojet mit seinen vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Zudem lassen sich mit dem Gerät hervorragend Reste und Abschnitte verwerten.
Als Paradegericht nennt er Thunfisch sowie Gänsestopfleber-Kombinationen. Fragt man ihn nach seinen Lieblingsprodukten, fällt ihm zunächst Thunfisch ein, gefolgt von Olivenöl, Basilikum und Kartoffeln.
Besonderen Spass macht Marhencke der Job immer dann, wenn seine Gäste sich im Gespräch am Tisch von ihm zu einem Überraschungsmenü überreden lassen – ohne vorher einen Blick auf die Speisekarte geworfen zu haben. Gegen den Strich geht es ihm, wenn vier Gäste vier unterschiedliche Gerichte bestellen und dabei noch alle Beilagen und Zubereitungen individuell verändert haben wollen.
Marhenckes kurzer aber prägnanter Tipp an alle, die mit dem Gedanken spielen, selbst Koch zu werden: „Wer nicht gut essen kann, der kann auch nicht gut kochen …“


Pape Markus - Hier kocht die Lebensfreude!


Die Grundlage für die steile Karriere legte Markus Pape 2000 bis 2003 mit seiner Ausbildung in Norbert Wiegelmanns Restaurant „Hotel zur Post“ (15 Punkte im Gault Millau) und „Hotel am Wallgraben“ (Brilon). Letzterem blieb Pape noch ein weiteres Jahr als Sous Chef erhalten, bevor er eine kulinarische Reise durch einige vielbeachtete Restaurants in den hiesigen Breitengraden antrat.

Tour des étoiles
So wechselte er gleich danach in den edlen „Luxusliner“, in das 3-Sterne-Restaurant „Schiffchen “ des Düsseldorfer Koch-Titans Jean-Claude Bourgeuil, der seit vielen Jahren regelmäßig 3 Guide Michelin-Sterne abräumt. Für über ein Jahr zog es Markus Pape als Chef Tournant anschießend nach Cuxhaven in Markus Kebschulls Restaurant Sterneck – ebenfalls mit einem Michelin-Stern und mittlerweile 16 Punkten vom Gault Millau gekürt. Nach einer Zwischenstation als Chef de Partie im damals schon mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant Vendome (Grandhotel Schloss Bensberg), avancierte er zum Sous Chef im renommierten Biermanns Restaurant und Gourmetservice in Soest.


Schärer Peter - Der Eidgenosse


Sein Beruf ist seine Berufung. Peter Schärer, welcher unter dem Schweizer Starkoch Max Kehl lernte, ist seit über 17 Jahren in der Kronenhalle tätig.

Das Restaurant ist ein Gesamtkunstwerk, der Gast fühlt sich in eine andere Epoche versetzt. 1924 wurde das damalige „Hotel de la Couronne“ am Bellevue in Zürich von Hulda und Gottlieb Zumsteg übernommen und als Restaurant Kronenhalle eröffnet. Das Ehepaar servierte seinen Gästen eine Mischung aus schweizerischen, bayerischen und klassischen Gerichten. Die bekanntesten sind das Zürcher Geschnetzelte, das Wiener Schnitzel, das Chateaubriand und die Mousse au Chocolat. Die Zumstegs machten das Restaurant zu einem der ersten Häuser der Stadt Zürich. Die Kunstleidenschaft ihres Sohnes Gustav Zumsteg, der seine Bilder nach und nach im Restaurant aufhängen ließ, trugen zur weiteren Bekanntheit bei.
Die Kronenhalle wurde zum Treffpunkt von Schauspielern, Malern, Dichtern und der schönen Welt. Zu der illustren Gästeschar der altehrwürdigen Lokalität gehörten James Joyce, Pablo Picasso, Curd Jürgens, Sophia Loren und Modegrößen wie Yves Saint Laurent. Kunstbilder hängen an den Wänden, ob Chagall, Miro, Kandinsky oder Matisse, als wäre es das Normalste auf der Welt, und an exponierter Stelle in der Brasserie, dem größten Raum hängt das Bildnis der Mutter vom Gründer der Kronenhalle Gottlieb Zumsteg.
Heute ist die „Kronenhalle“ das Reich von Peter Schärer, dem Landespräsidenten der ChefHeads in der Schweiz. Das Stimmengewirr bei stets gut gefülltem Restaurant erinnert an das Flügelschlagen der Bienen in einem Bienenstock. Dazwischen vernimmt der Gast die sonoren „Ansagen“ von Roberto, dem Koch mit seiner fahrbaren Voiture, der das Tagesspezial ansagt. Bei unserem besuch in Zürich gibt es Karrée und Gigot vom Lamm mit verschiedenen Gemüsen und Kartoffelgratin.
Anfänglich war die Kronenhalle eine Bierhalle, als Reminiszenz an diese Zeit steht noch immer die Bratwurst mit gerösteten Zwiebeln und Rösti auf der Karte. Aber auch der Hering, zudem schon einst eine gute Flasche Wein gereicht wurde.
Am Tisch Platz genommen komme ich zum ersten Mal in den Genuss der legendären Bürli-Brötchen, eine Schweizer Delikatesse, der man schneller verfallen ist, als man es ahnen möchte. „Ich könnte davon süchtig werden!“ entfährt es meinen beiden Begleitern. Ich entscheide mich für ein Kalbsschnitzel „Wiener Art“ mit Rösti und gemischten Salat. Das wieselflinke Personal ist sehr auf Zack und bringt meine Bestellung auf Porzellan mit blauer Krone, so blau wie der Zürichsee. Das Rösti kommt ganz klassisch auf einem Silberteller, der Salat mit Gurke, Kartoffel und Feldsalat ist ein Gedicht.
Es war das beste Wiener Schnitzel das ich je gegessen habe. Und das nicht in Wien, sondern in Zürich – bei Peter Schärer in der Kronenhalle.


Scholz Andreas - Einer der jungen Wilden


Bereits mit 12 Jahren erhielt Andreas Scholz, geboren 1971 in Langen, seine erste Kochjacke. Von diesem Zeitpunkt an war sein Weg in Richtung Küchenchef quasi vorprogrammiert. Und im Betrieb seines Vaters lernte bereits vor seiner Lehre, wie man eine gute Brühe oder eine Sauce ansetzt.
Seine Premiere am heimischen Herd feierte er im Alter von 10 Jahren. Eigentlich wollte er damals sich und seiner kleinen Schwester 2 Stückchen Fleisch Braten. Herausgekommen sind dann aber leider 2 Stückchen Holzkohle und eine Wohnung, die verdammt nach Zimmerbrand roch. Nein, diese Spezialität steht heute Gott sei Dank nicht mehr auf seiner Speisekarte.

Aus der Praxis
Seine Rezepte notiert sich Andreas Scholz auf irgendwelchen Schmierzetteln, die er dann seiner Frau zum Abschreiben gibt. In Sachen Küchengerätschaften ist er besonders stolz auf seine große Pinzette, die er sich vor 10 Jahren aus Schweden mitgebracht hat. Seine Lieblingsprodukte? Alle Produkte mit einer Top-Frische gehören grundsätzlich zu seinen Favoriten. Eine besondere Vorliebe hegt er jedoch für Pancetta, Chorizo, frischen Thunfisch sowie Fleischteile vom Schwarzen Schwein. Sein Paradegericht besteht aus in Zitronen-Pfeffer gebratenem Thunfisch auf Blutwurst-Apfel-Relish.
Leer gegessene Teller und ehrlich gemeinte Kritik schätzt er besonders an seinen Gästen. Am meisten regt er sich auf, wenn Leute gleich mit Pfeffer und Salz loslegen, ohne vorher die Speise zumindest einmal probiert zu haben.
Grundsätzlich empfiehlt Scholz allen angehenden Koch-Azubis, alle Sparten des Berufes, angefangen vom gutbürgerlichen Gasthaus bis hin zur Sternegastronomie, zu erleben und zu erfahren. Seinen neuen Lehrlingen gratuliert er stets zu der Entscheidung, sich diesen schönen, kreativen, tollen, hässlichen, gemeinen und unfairen Beruf ausgesucht zu haben.


Siegmann André


André Siegmann begann seine Laufbahn mit seiner Ausbildung zum Koch im "Ringhotel Zweibrücker Hof" in Herdecke und im "Romantik Hotel Lennhof" in Dortmund.
Im "Landhaus Stricker" auf Sylt übernahm er die Aufgabe des Chefgardmangers und war Küchenchef im "Seepark Geldern", bevor es ihn wieder in den elterlichen Betrieb zog, in dem er die über vier Jahrzehnte andauernde Familientradition mit moderner Küche und besonderem Flair fortsetzen wird.
Im Jahre 2008 wurde André Siegmann zum Eurotoques-Chefkoch ernannt.Somit wurde er in den Kreis der Europäischen Union der Spitzenköche aufgenommen.

Walkensteiner Thomas - Koch aus Leidenschaft


Thomas M. Walkensteiner wurde 1964 im österreichischen Lustenau geboren. 1980 legte er mit dem Beginn seiner Ausbildung als Koch, im Restaurant Sternen in Dornbirn, das Fundament für sein Wirken. Die hohe Kunst des Kochens hat den jungen Walkensteiner in den Bann gezogen und bis heute nicht mehr losgelassen.
Die Suche nach den besten Küchen und den größten Köchen führte ihn vorerst nach Wien, wo er unter anderem in namhaften Restaurants wie im Korso bei der Oper oder in Die 3 Husaren kochte, bevor ihn sein Weg nach München und in die Küche des Jahrhundertkochs Eckart Witzigmann im Restaurant Aubergine führte. Dort verbrachte er eine Zeit, die er später als besonders wichtig beschrieb. Anschließend zog es Walkensteiner nach Asien, ins Hotel Hayatt Regency in Osaka und in The Oriental Bangkok (Thailand).
Ganz nebenbei gewann der junge, wilde Nachwuchskoch zweimal die Silbermedaille bei den Kochweltmeisterschaften 1985 in Osaka (Japan) und 1987 in Ludwigshafen. Zurück in Europa, machte sich er für einige Jahre selbstständig, dann erfasste ihn wieder die Abenteuerlust. Er machte sich erneut auf Wanderschaft und kochte in Vier- und Fünf-Sterne-Hotels am Arlberg, in Salzburg und an der Côte d´Azur.
Im Hotel Zürserhof am Arlberg fand er als Küchenchef erstmals etwas Ruhe, bevor er 2003 als Küchendirektor zu seiner bislang letzten Wirkungsstätte wechselte, ins Restaurant Imperial im legendären Schloss Fuschl Resort, zum dem auch das Hotel Jagdhof gehört.


Wilbrand Alejandro - Regionale Bergische Küche mit Sterneniveau


2003 übernahmen die Brüder Wilbrand das elterliche "Hotel zur Post" in Odenthal. Im gleichen Jahr zeichnete der Michelin das Haus mit einem Stern aus, 2005 folgten 16 Punkte im Gault Millau. Dieter Müller, der in der Nachbarschaft wohnt, kommt oft an seinen freien Tagen zum Essen vorbei. Auch andere große Kollegen wie z. B. Jean Claude Bourgueil sind regelmäßig zu Gast. Wenn das kein Kompliment an die Küche ist?!
Auf Ibiza geboren und in Deutschland aufgewachsen setzen Christopher und Alejandro Wilbrand mit ihrem Küchenteam auf eine individuelle, klassisch orientierte Küche, in der sie regionale mit spanischen und mediterranen Einflüssen mischen. "Das Kochen muss man nicht neu erfinden", sagt Christopher Wilbrand und lächelt verschmitzt. "Das Wichtigste ist, dass man konstant, jeden Tag, eine gute Qualität zum Gast bringt. Weder die Küche noch der Service dürfen Kompromisse oder Zweifel zulassen."

Wilke Stefan - Genießen auf den Weltmeeren


Für Stefan Wilke ist Kochen nicht nur ein Beruf, sondern seine Berufung.
1979 in Freudenstadt als Sohn eines Gastronomen-Ehepaars geboren, stand für ihn bereits früh fest, dass er dem Vorbild seines Vaters, einem Küchenmeister aus Leidenschaft, folgen wollte.
Nach Schulabschluss, Ausbildung im Hotel Engel in Obertal und einer ersten Bewährungsprobe als Küchenchef bei der Bundeswehr im Rahmen des Wehrdienstes, lernte er ab 2001 im renommierten Restaurant „Schwarzwaldstube“ von Harald Wohlfahrt die Gourmetküche kennen. Dort wurde sein außergewöhnliches Talent schnell erkannt und er avancierte Ende 2003 zum Küchenchef des bekannten Harald Wohlfahrt Restaurants „Palazzo“ in Hamburg.
Ebenso hat er erfolgreiche Events wie das Gipfeltreffen der Meisterköche kulinarisch geprägt. Bereits Anfang 2004 führte ihn seine Suche nach den neuesten Trends der Gourmetküche einen Schritt weiter und er begann seine Tätigkeit auf dem Luxus-Kreuzfahrtschiff MS EUROPA, auf dem er Mitte 2006 zum jüngsten Küchenchef aller Zeiten, verantwortlich für die vier exklusiven Bord-Restaurants, ernannt wurde. Parallel dazu absolvierte er in Heidelberg seinen Küchenmeister.

Seine Reisen führen ihn seitdem um die ganze Welt, zu den verschiedenartigsten Kulturen, was seine kulinarischen Kreationen prägt und einmalig macht. Aber nicht nur an Bord des 5 Sterne-Schiffes tragen die exklusiven Menüs und Events seit 2006 seine Handschrift. Auch an Land, bei großen Veranstaltungen und Auftritten mit Starköchen wie Dieter Müller, Heinz Winkler oder Karlheinz Hauser ist er ein gern gesehener „Gast“ und überzeugt die Feinschmecker mit seinem Können. Zudem hat er seine Fähigkeiten immer wieder bei herausragenden Kochwettbewerben unter Beweis gestellt.

Im Jahr 2008 kam zudem sein erstes Kochbuch „Genießen auf den Weltmeeren“ auf den Markt, in dem er einige seiner Lieblings-Rezepte von Bord der EUROPA präsentiert.


Modjagn Eickhoff-Goudarzi (Frau Gaumenrausch)


Mein Herz wohnt im Kochtopf, ich bin Köchin aus Leidenschaft und erfülle mir mit der Gründung meines Unternehmens einen Lebenstraum.

Es begann mit Hobbykochen und steigerte sich im Laufe der Zeit immer mehr.
1999 schaffte ich es in die Regionalausscheidung des Deutschen Koch-Grandprix veranstaltet von Vox und Bunte.
2004 war ich unter den 50 Auserwählten aus 8000 Bewerbern beim "Koch-Olymp" veranstaltet vom SWR/Stern und Robinson Club - Platz 3 in der Regionalausscheidung Nord.
2006 kochte ich das Winner Dinner beim "Perfekten Dinner" ausgestrahlt bei Vox.
2007 gewann ich die Regionalausscheidung Neuenkirchen/Seelscheid beim Cooking Cup 2007 und errang Platz 2 im Halbfinale.
2007 kochte ich dann auch "Unter Volldampf" und in der "Kocharena" zu sehen bei Vox.
2009 kochte ich mich erfolgreich durch die "Küchenschlacht" und stand mit Alexander Herrmann und Johann Lafer bei "Lanz kocht" am Herd.
2010 war Zeit für etwas Neues! Ab jetzt koche ich für Sie als Caterer oder auch die "freundliche Übernahme" Ihrer Küche als private Cook !
Planen, Einkaufen, Kochen, Dekorieren, Servieren und last but not least Aufräumen der Küche erledige ich gerne für Sie. Seien Sie Gast auf Ihrer eigenen Veranstaltung und widmen Sie sich entspannt Ihren Gästen und Ihrem Vergnügen.


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